Kinderkreuzfeier des Gedenkens und der Hoffnung

Pfarrverband Regen am 30.03.2024

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Karfreitagskindergottesdienst im Regener Pfarrsaal

Inmit­ten der auf­blü­hen­den Früh­lings­zeit und des Oster­fes­tes ver­sam­mel­ten sich Kin­der und Erwach­se­ne im Rege­ner Pfarr­saal zu einer beson­de­ren Kin­der­kreuz­fei­er am Kar­frei­tag. Die Fei­er, gelei­tet von Caro­la Schneid und ihrem Team, war eine Mischung aus Refle­xi­on, gemein­sa­mem Gebet und sym­bo­li­schem Han­deln. Mit ein­drucks­star­ken Wor­ten und Ges­ten wur­de die Bedeu­tung die­ses wich­ti­gen christ­li­chen Fei­er­tags ver­ständ­lich und kind­ge­recht dargelegt.

Der Kin­der­got­tes­dienst begann in Stil­le, ein bewuss­tes Zei­chen, dass der Tag von Trau­er und Geden­ken an den Tod Jesu geprägt ist. Das übli­che Glo­cken­läu­ten wur­de durch die Stil­le ersetzt, eine Erin­ne­rung dar­an, dass es Momen­te gibt, in denen Wor­te ver­stum­men und unse­re Gedan­ken tie­fer gehen.

Eine berüh­ren­de Eröff­nung mit dem Lied Got­tes Lie­be ist so wun­der­bar” setz­te den Ton für die Fei­er­lich­keit. Es erin­ner­te die Kin­der dar­an, dass selbst in Zei­ten der Trau­er und des Nach­den­kens über den Tod Jesu, die Lie­be Got­tes uns umgibt und stärkt.

Das Kreuz, das zen­tra­le Sym­bol des Kar­frei­tags, war wäh­rend der Fei­er prä­sent. Die Kin­der wur­den ein­ge­la­den, Kreu­ze in die Luft zu malen und sich gegen­sei­tig Kreu­ze in die Hand­flä­chen zu zeich­nen. Es war eine ein­drucks­vol­le Mög­lich­keit, die Bedeu­tung die­ses Sym­bols zu ver­in­ner­li­chen und die Ver­bun­den­heit mit Jesus und unter­ein­an­der zu spüren.

Die Geschich­te des letz­ten Abend­mahls wur­de leben­dig erzählt, und die Kin­der hör­ten gespannt zu, wäh­rend sie lern­ten, wie Jesus sei­ne Freun­de bat, sich an ihn zu erin­nern, indem sie Brot mit­ein­an­der teil­ten. Im Geis­te die­ser Erin­ne­rung ver­teil­te das Team an Kin­der und Erwach­se­ne ein Stück­chen Fla­den­brot. Die­se Bot­schaft von Gemein­schaft und Nähe wur­de so für alle ver­deut­licht und mit dem Lied Wo zwei oder drei in mei­nem Namen ver­sam­melt sind“ zusätz­lich gefestigt.

Mit einer bewe­gen­den Sze­ne von Jesus im Gar­ten Geth­se­ma­ne ent­fal­te­te sich die Erzäh­lung wei­ter. Die Kin­der durf­ten den Gar­ten mit bun­ten Stoff­blu­men gestal­ten, wäh­rend sie über Jesus’ Gebet und sein Lei­den nachdachten.

Ihren Höhe­punkt erreich­te der Got­tes­dienst mit der Dar­stel­lung des Lei­dens und Ster­bens Jesu am Kreuz. Durch sym­bo­li­sche Hand­lun­gen wie das Ent­zün­den und Löschen einer Ker­ze und das Abdun­keln des Rau­mes wur­de die Bedeu­tung die­ses Moments ver­deut­licht. Doch selbst inmit­ten der Trau­er wur­de Hoff­nung gesät, als die Kin­der das Lied Dan­ke Jesus für Dein Kreuz, dan­ke für Dein Leben” san­gen und die Gewiss­heit fei­er­ten, dass der Tod nicht das Ende ist. Das Kreuz wur­de mit Son­nen­strah­len ver­ziert und mit bun­ten Blu­men geschmückt. Damit wur­de aus dem Sym­bol des Todes ein Sym­bol der Hoff­nung und Freude.

Die Fei­er ende­te mit dem Segen und dem Lied Oster­ker­ze Lebens­licht”, das die Freu­de über die Auf­er­ste­hung Jesu und die Ver­hei­ßung neu­en Lebens zum Aus­druck brachte.

Die­se Kin­der­kreuz­fei­er war nicht nur eine Gele­gen­heit für die Kin­der, die Ereig­nis­se von Kar­frei­tag zu ver­ste­hen, son­dern auch ein Moment der Gemein­schaft und des Glau­bens, der sie dar­an erin­ner­te, dass selbst in dunk­len Zei­ten das Licht der Hoff­nung leuch­tet. Gestärkt mit die­ser Erkennt­nis und aus­ge­stat­tet mit einem Oster­ei und einem klei­nen Oster­me­mo­ry wur­den alle in ein son­ni­ges Oster­wo­chen­en­de verabschiedet.

Text und Fotos: Uli Gürster

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