Kleinkindergottesdienst in Langdorf

Pfarrverband Regen am 29.07.2024

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Die Kleinsten auf der Suche nach Gott. - Gott ist überall.

Bei die­sem Klein­kin­der­got­tes­dienst am Sonn­tag­vor­mit­tag im Lang­dor­fer Pfarr­saal den die Orga­ni­sa­to­rin­nen Cla­ris­sa Schmid und Maria Wein­ber­ger wie­der päd­ago­gisch und kind­ge­recht sehr gut vor­be­rei­tet hat­ten ging es um das The­ma: Wo wohnt der lie­be Gott ? Nach der Begrü­ßung wur­de zum Auf­takt des Got­tes­diens­tes von einem Jun­gen, die in der Mit­te des Rau­mes ste­hen­de, Jesus­ker­ze ange­zün­det. Dort war auch ein blau­es Tuch, das den Him­mel sym­bo­li­sie­ren soll, aus­ge­legt. Mit dem Ein­gangs­lied Wenn ich fröh­lich bin..“ begann der Got­tes­dienst. Cla­ris­sa Schmid über­nahm die Stim­me der Hand­pup­pe, einem Kas­perl, und frag­te die Kin­der, wisst Ihr wo der lie­be Gott wohnt ? Ich habe gera­de die Son­ne gefragt, weil ich dach­te die ist so weit oben und kann alles über­bli­cken, die müss­te das ja wis­sen ! Dazu leg­ten die Kin­der einen run­den, gel­ben Papp­de­ckel mit Son­nen­stah­len auf den Him­mel“. Die aber ant­wor­te­te mir, lie­ber Kas­perl das weis ich lei­der auch nicht. Frag doch mal den Mond und die Ster­ne, auch dazu leg­ten sie gel­be Papier­ster­ne auf das blaue Tuch. Und so mach­ten sich der Kas­perl und die Kin­der auf zum Mond und zu den Ster­nen, dazu umkreis­ten sie die Jesus­ker­ze ein paar mal. Als ich sie gefun­den hat­te, frag­te ich sie: Hal­lo Mond und Ster­ne, wisst ihr wo der lie­be Gott wohnt. Nein, das wis­sen wir auch nicht! Hier oben am Him­mel ist er bestimmt nicht, auch wenn ihr Men­schen das immer meint. Denn wir Ster­ne müs­sen es am bes­ten wis­sen, wir sind über­all am gan­zen Him­mel ver­teilt und haben ihn noch nie gese­hen. Tut uns Leid, da musst du jemand anders fra­gen. Dar­auf habe ich mich auf den wei­ten Weg zurück zur Erde gemacht. Auf der Erde ange­kom­men ist mir ein Ele­fant begeg­net, und weil er so groß und stark ist habe ich ihn auch gefragt, ob Er weiß wo der lie­be Gott wohnt. Lei­der wuss­te er es auch nicht, wahr aber der Über­zeu­gung, der lie­be Gott muss ein Ele­fant sein, denn alles an mir hat sei­nen rich­ti­gen Platz und sei­ne Ord­nung, der Rüs­sel als Mul­ti­funk­ti­ons­werk­zeug, mei­ne wun­der­schö­nen Stoß­zäh­ne und vor allem mei­ne enor­me Kraft. Dazu leg­ten die Kin­der einen Ele­fan­ten auf das blaue Tuch. Auf mei­ner wei­te­ren Suche frag­te ich auch einen wun­der­schö­nen Vogel, aber auch der konn­te mir nicht wei­ter­hel­fen. Also such­te ich wei­ter und kam ans Meer. Dort schwamm ein bun­ter Fisch nahe am Strand auf und ab. Der war auch über­zeugt, der lie­be Gott wohnt im Was­ser, denn es ist mein Lebens­eli­xier, ihr Men­schen braucht es zum trin­ken und die Pflan­zen zum wach­sen. Es ist das wich­tigs­te auf der Erde. Und die Kin­der leg­ten einen Fisch auf das Tuch. Nach­denk­lich saß ich nun am Strand und über­leg­te, die Son­ne, der Mond, die Ster­ne, der Ele­fant, die Vögel und auch der Fisch, alle haben den lie­ben Gott noch nie gese­hen, aber jeder ist über­zeugt, dass er beson­ders gut für sie sorgt und sie beson­ders gern hat. Kei­ner konn­te mir sagen wo der lie­be Gott wohnt und so bin ich heu­te zu Euch in den Klein­kin­der­got­tes­dienst gekom­men um Euch zu fra­gen: Wisst ihr viel­leicht, wo der lie­be Gott wohnt?. Natür­lich wuss­ten es die Kin­der auch nicht ! Denn kein Mensch hat den lie­ben Gott je gese­hen und des­halb weis auch kei­ner wie Gott aus­sieht. Gott aber liebt alle Men­schen, des­halb sind wir uns sicher Gott ist über­all“. Mit dem Lied Vater unser“ und den Für­bit­ten, vor­ge­le­sen von Eltern der Kin­der, wur­de der Got­tes­dienst beendet.

Fotos und Text: Gün­ther Kagerbauer 

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