„Neues Leben im Weizenkorn“

Pfarrverband Regen am 02.04.2025

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Kleinkindergottesdienst in Regen begeistert mit fröhlicher Wachstumsreise

Am Sonn­tag fand ein beson­ders berüh­ren­der Kin­der­got­tes­dienst statt, der das The­ma Im Wei­zen­korn steckt neu­es Leben“ auf­griff. Der Got­tes­dienst begann mit dem fei­er­li­chen Läu­ten der Glo­cken, gefolgt von einem herz­li­chen gegen­sei­ti­gen Begrü­ßen und dem Set­zen des Kreuz­zei­chens. Das Musik­team stimm­te die Kin­der mit dem fröh­li­chen Lied Spit­ze, dass du da bist“ auf die Fei­er ein, und schon zu Beginn war eine war­me, ein­la­den­de Atmo­sphä­re spür­bar. Im Mit­tel­punkt des Got­tes­diens­tes stand ein Spiel, das die Kin­der tief in das The­ma des Tages ein­führ­te. Die Gärt­ne­rin und der Rabe Krah führ­ten ein klei­nes Gespräch, das die Kin­der auf wun­der­ba­re Wei­se lehr­te, wie aus einem klei­nen Samen­korn neu­es Leben erwach­sen kann. Die Gärt­ne­rin erklär­te, dass sie dabei sei, neu­es Leben zu pflan­zen“, und erläu­ter­te, dass Samen­kör­ner, obwohl sie klein und unschein­bar erschei­nen, das Poten­zi­al haben, zu gro­ßen Pflan­zen zu wach­sen. Der Rabe, der zunächst dach­te, die Kör­ner sei­en Raben­fut­ter, wur­de von der Gärt­ne­rin auf­ge­klärt, dass in den Samen­kör­nern neu­es Leben steckt. Sie erklär­te wei­ter, dass die Kör­ner im Win­ter ruhen, aber mit der Wär­me der Son­ne und dem Regen zum Leben erwa­chen. Fas­zi­niert hör­ten die Kin­der zu, als der Rabe schließ­lich ver­stand, wie wert­voll die­se Kör­ner sind. Im Anschluss durf­ten die Kin­der ein Samen­korn in die Hand neh­men und an einer Korn­me­di­ta­ti­on teil­neh­men. Sie strei­chel­ten das Korn, fühl­ten sei­ne klei­ne, har­te und glat­te Ober­flä­che und über­leg­ten gemein­sam, was aus die­sem Korn wer­den könn­te. Alle Kin­der wie­der­hol­ten laut und stolz: In mir steckt neu­es Leben!“ — ein Moment, der das The­ma des Got­tes­diens­tes auf beson­de­re Wei­se ver­deut­lich­te. Nach der Medi­ta­ti­on konn­ten die Kin­der aktiv wer­den, indem sie das Wei­zen­korn in die Erde leg­ten und es mit Was­ser gos­sen. Die Gärt­ne­rin erklär­te dabei, dass die Erde, die Son­ne und das Was­ser das Korn beim Wach­sen unter­stüt­zen wer­den. Die Kin­der spür­ten den Zau­ber die­ses Moments, als sie mit ihren eige­nen Hän­den das Korn in die Erde leg­ten, ein Vor­gang, der nicht nur sym­bo­lisch, son­dern auch ein­fühl­sam und prak­tisch ver­mit­telt wur­de. Das Wachs­tum des Samens wur­de dann in einer Akti­on des Kin­der­got­tes­dienst-Teams und allen Kin­dern ver­an­schau­licht. Die Kin­der durf­ten sich unter einem brau­nen Tuch in die Hocke bege­ben und sich wie Kör­ner füh­len. Team­mit­glie­der beglei­te­ten hal­fen ihnen dabei, ihre Wur­zeln“ zu spü­ren, und sie erleb­ten, wie der Samen zu einer Pflan­ze her­an­wächst. Lang­sam streck­ten sie sich nach oben, als Sym­bol für das Auf­blü­hen des Lebens, das sich aus der Erde erhebt und das Licht der Son­ne sucht. Neu­es Leben ist wun­der­schön. Got­tes Lie­be schenkt uns neu­es Leben“, sag­te die Erzäh­le­rin, und beton­te, dass die­ser Wachs­tums­pro­zess ein Abbild für die Lie­be und Kraft Got­tes ist. Dies wur­de auch im Lied Got­tes Lie­be ist so wun­der­bar“ bestä­tigt, das von allen Kin­der­got­tes­dienst­be­su­chern und dem Musik­team mit Freu­de und Begeis­te­rung mit­ge­sun­gen wur­de. Im gemein­sa­men Gebet, Guter Gott, aus einem Korn schenkst du uns neu­es Leben“, baten alle um Got­tes Segen für das neue Leben in den Samen­kör­nern. Das Vater Unser mit Ges­ten, dem abschlie­ßen­den Segen und dem Lied Der Segen Got­tes“ ende­te der Kin­der­got­tes­dienst. Der Got­tes­dienst war ein wun­der­vol­ler Moment der Besin­nung und des Stau­nens über das neue Leben, das Gott in der Welt schenkt, und ein Tag, der für alle Kin­der unver­gess­lich blieb. Am Ende erhiel­ten alle Kin­der Samen­kör­ner, die sie zu Hau­se in einem klei­nen Blu­men­topf pflan­zen kön­nen und mit viel Lie­be sel­ber ver­sor­gen sol­len. Sie wur­den zudem zur Kin­der­kreuz­fei­er am Kar­frei­tag ein­ge­la­den, wo jeder sei­ne gepflanz­ten Samen­kör­ner mit­brin­gen darf, um das Wachs­tum der gepflanz­ten Samen­kör­ner zu feiern. 

Foto: San­dra Kai­ser | Text: Andrea Gürster

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