Glaube, Kultur und Gemeinschaft in Paris

Pfarrverband Regen am 07.11.2025

Fünf Tage auf christlichen Pfaden durch Paris

Eine Grup­pe von 30 jun­gen Erwach­se­nen im Alter von 18 bis 35 Jah­ren aus dem Pas­to­ra­len Raum Regen begab sich Anfang Novem­ber auf eine beson­de­re Rei­se nach Paris. Unter dem Mot­to Glau­be und Kul­tur“ erleb­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer fünf inten­si­ve Tage, geprägt von geist­li­chen Impul­sen, kul­tu­rel­len Höhe­punk­ten und wach­sen­der Gemein­schaft. Das Bis­tum unter­stütz­te die Fahrt groß­zü­gig als Pro­jekt des Pas­to­ra­len Rau­mes – ein Zei­chen dafür, dass die Kir­che jun­ge Men­schen stär­ken und beglei­ten möchte.

Bereits am ers­ten Tag, nach der Anrei­se mit dem Zug, fei­er­ten die Teil­neh­men­den in der Kir­che Saint-Séverin ihren ers­ten gemein­sa­men Got­tes­dienst. Kaplan Mar­tin Gug­gen­ber­ger und Pfar­rer Mar­co Stangl gestal­te­ten die lit­ur­gi­schen Fei­ern wäh­rend der Rei­se mit beson­de­rer Tie­fe und spür­ba­rer per­sön­li­cher Anspra­che. Ihre Impul­se beglei­te­ten die jun­gen Erwach­se­nen durch die Gas­sen von Paris eben­so wie durch stil­le Momen­te in Kapel­len und Kir­chen. Vie­le berich­te­ten, wie wohl­tu­end es sei, Glau­be ein­mal außer­halb des All­tags bewusst und gemein­sam zu leben.

Ein beson­de­rer Fokus lag auf den Gedan­ken und Tex­ten der fran­zö­si­schen Mys­ti­ke­rin und Sozi­al­ar­bei­te­rin Made­lei­ne Del­brêl. In Ivry-sur-Sei­ne besuch­te die Grup­pe ihren Wir­kungs­ort und lern­te Del­brêls lei­den­schaft­li­ches Enga­ge­ment für den Glau­ben inmit­ten des All­tags ken­nen. Ihre poe­tisch-kla­ren Wor­te wur­den zu geist­li­chen Weg­wei­sern der Rei­se und gaben man­chen Anlass zur per­sön­li­chen und gemein­schaft­li­chen Reflexion.

Neben den spi­ri­tu­el­len Ele­men­ten bot sich den Rei­sen­den die kul­tu­rel­le Viel­falt der fran­zö­si­schen Haupt­stadt: Spa­zier­gän­ge durch das Quar­tier Latin, der Blick vom Mont­mart­re, Besu­che in der Kathe­dra­le Not­re-Dame und im Lou­vre, bis hin zum stil­len Fried­hof Père Lachai­se. Gera­de der Wech­sel von pul­sie­ren­dem Stadt­le­ben und kon­tem­pla­ti­ven Momen­ten ver­lieh der Rei­se eine beson­de­re Atmosphäre.

Was jedoch vor allem in Erin­ne­rung blei­ben wird, ist das Mit­ein­an­der: Bei gemein­sa­men Mahl­zei­ten, lan­gen Gesprä­chen, beim Unter­wegs­sein und im Gebet wuchs die Grup­pe spür­bar zusam­men. Neue Freund­schaf­ten sind ent­stan­den und es ent­stand das Gefühl, Teil einer leben­di­gen Gemein­schaft von Glau­ben­den zu sein.

Am Ende spra­chen vie­le von einer wert­vol­len Erfah­rung: fünf Tage geleb­tes Christ­sein, geteil­ter Glau­be und geteil­tes Leben – mit­ten in einer der beein­dru­ckends­ten Städ­te Europas.

Mit Dank­bar­keit kehr­ten die jun­gen Erwach­se­nen nach Regen zurück – berei­chert und bestärkt im Christsein.

Fotos: Vik­to­ria Breng­mann und Mar­co Stangl 

Text: Mar­co Stangl

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