Verabschiedung von Georg Wenzl nach 28 Jahren als Mesner.

Pfarrverband Regen am 25.12.2024

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Am ers­ten Weih­nachts­fei­er­tag, den Pfar­rer Mar­co Stangl und Kon­ze­le­brant Mar­tin Gug­gen­ber­ger mit sehr vie­len Ministraten/​innen in der Lan­gor­fer Kir­che zele­brier­ten wur­de am Ende des Got­tes­diens­tes Georg Wenzl nach lan­gen 28 Jah­ren als Mes­ner ver­ab­schie­det. Pfar­rer Stangl über­reich­te ihm eine Dan­ke­sur­kun­de von Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB für die lan­gen Jah­re im Diens­te der Kir­che und wünsch­te ihm noch viel Gesund­heit und ein lan­ges Leben. Auch die zahl­rei­chen Ministranten/​innen nah­men mit einem Geschenk­korb Abschied von ihrem hoch geschätz­ten Mes­ner Schossl“. Der schei­den­de Mes­ner bedank­te sich recht herz­lich für die gro­ße Ehrung und merk­te neben­bei an, falls ein­mal Not am Mann oder Frau ist, wür­de er auch noch ein­mal aus­hel­fen. Die Erzie­hung sei­ner Eltern im katho­li­schen Glau­ben hat Georg schon in sei­ner Kind­heit mit der Kir­che in Ver­bin­dung gebracht. Er war mit 9 Jah­ren schon als Minis­trant in der Lang­dor­fer Kir­che tätig und mach­te das bis zum 14ten Lebens­jahr, dem Ende sei­ner Schul­zeit. Von 1996 bis 2001 teil­ten sich Erna Fischl, Hans Schaf­fer und Josef Wenig die Auf­ga­be als Mes­ner. Josef Wenig war dann die trei­ben­de Kraft und über­re­de­te Georg sie zu unter­stüt­zen. Georg konn­te in die­ser Zeit nur Sonn­tags sei­nen Ver­pflich­tun­gen nach­kom­men, da er noch berufs­tä­tig war. Ab dem 01.01.2001 füll­te Georg Wenzl dann allei­ne die­sen zeit­auf­wen­di­gen Dienst aus. Ab 01.01.2012 tei­len sich Mat­hil­de Fischer und Georg Wenzl die Arbeit. Das die Tätig­keit eines Mes­ners nicht nur aus Hos­ti­en und Mess­wein her­rich­ten und Ker­zen anzün­den besteht, so Georg, zei­gen die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben die er sonst noch zu erle­di­gen hat­te. Wie, alle Tage früh Mor­gens und spät Abends die Kir­che auf- und zusper­ren, in der Fas­ten­zeit den Altar­raum mit Tüchern abde­cken, die Weih­nachts- u. Oster­de­ko­ra­ti­on anbrin­gen, Ker­zen aus­wech­seln usw. Er war auch Fried­hofs­ver­wal­ter und zustän­dig für die Zutei­lung der Grä­ber, Rasen­mä­hen und Schnee­räu­men, die­se Arbei­ten erle­dig­te er von 2001 bis 2016 ganz allei­ne. Auch die Ent­ge­gen­nah­men der Mess­in­ten­tio­nen (Hl. Mes­sen) in der Sakris­tei oblag ihm. Wie oft Georg in den 28 Jah­ren in der Kir­che war, bei Hoch­zei­ten, Tau­fen, Beer­di­gun­gen und den vie­len Got­tes­diens­ten kann man nicht zäh­len, so Georg. Georg Wenzl hat die Tätig­keit als Mes­ner sehr ger­ne aus­ge­übt, aber jetzt mit 83 Jah­ren ist es auch genug als Mann für alle Fäl­le, so Georg.

Bild u. Text: Gün­ther Kagerbauer

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