Veränderungen im Seelsorgeteam

Pfarrverband Regen am 11.08.2025

v.l.: Gemeindereferentin Stephanie Köppl, Pfarrvikar Andreas Artinger & Pastoralassistentin Viktoria Brengmann

Ste­pha­nie Köppl: 

Lie­be Pfarr­an­ge­hö­ri­ge aus Regen, Lang­dorf und Schwein­hütt,
genau ein Jahr nach Rück­kehr aus mei­ner ein­jäh­ri­gen Eltern­zeit darf ich mich schon wie­der bei Ihnen in mei­ne zwei­te Eltern­zeit ver­ab­schie­den. Wir dür­fen uns im Sep­tem­ber über die Geburt von unse­rem zwei­ten Mäd­chen freu­en. Wir sind dank­bar, dass sich unse­re Fami­lie wei­ter ver­grö­ßert und wir noch­mal Eltern wer­den dür­fen. Wenn ich auf die­ses Dienst­jahr zurück­bli­cke, dann bin ich eben­falls vol­ler Dank­bar­keit für die vie­len schö­nen Momen­te, Pro­jek­te und Auf­ga­ben die ich erle­di­gen durf­te. Beson­ders gefreut hat mich, dass ich für Frau Vik­to­ria Breng­mann die Auf­ga­be als Gemein­de­men­to­rin über­neh­men durf­te. Für mei­ne Kol­le­gin und auch für Sie alle freue ich mich sehr, dass Frau Breng­mann für min­des­tens zwei Jah­re ihre Arbeit in unse­rem Pfarr­ver­band fort­füh­ren darf. Ich bin sehr ger­ne Gemein­de­re­fe­ren­tin und wenn es klappt, wer­de ich nach einem Jahr mit einem ganz gerin­gem Stun­den­maß wie­der zurück­keh­ren. Ich bin gespannt, wel­che Auf­ga­ben der pas­to­ra­le Raum dann für mich bereit­hält! Manch­mal braucht es ein­fach ein Lied um das aus­zu­drü­cken, was noch gesagt wer­den soll. Des­halb zum Abschluss mei­ne Wün­sche an Sie mit einem Aus­zug aus einem mei­ner Lieb­lings­lie­der: Möge die Stra­ße uns zusam­men­füh­ren und der Wind in dei­nem Rücken sein; sanft fal­le Regen auf dei­ne Fel­der, und warm auf dein Gesicht der Son­nen­schein. Und bis wir uns wie­der­se­hen, hal­te Gott dich fest in sei­ner Hand, und bis wir uns wie­der­se­hen, hal­te Gott dich fest in sei­ner Hand.“ 

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Vik­to­ria Brengmann:

Schritt für Schritt – ER geht mit – auf mei­nem Weg zur Pas­to­ral­re­fe­ren­tin!“
Lie­be Pfarr­ge­mein­de, vor zwei Jah­ren durf­te ich los­lau­fen“: Nach dem Theo­lo­gie­stu­di­um folg­ten die ers­ten Schrit­te im pas­to­ra­len Dienst. Alle durf­te ich im Pfarr­ver­band Regen-Lang­dorf tun. 
Das Seel­sor­ge­team, beson­ders mei­ne bei­den Men­to­rin­nen Caro­la Schneid (in der Schu­le) und Ste­pha­nie Köppl (in der Gemein­de) wie auch Pfar­rer Mar­co Stangl beschenk­ten mich mit Lern­erfah­run­gen, Wert­schät­zung und Arbeits­ma­te­ria­li­en. Für die­se Weg­be­glei­tung bedan­ke ich mich von Her­zen! Auch von­sei­ten der Pfarr­ge­mein­de weh­te stets stär­ken­der und unter­stüt­zen­der Wind. Vie­len Dank für jedes Wort des Aus­tauschs, der Rück­mel­dung und des Mit­tuns – beson­ders auch an die Minis in Lang­dorf. Der Vor­be­rei­tungs­dienst und die Hür­de der ers­ten Dienst­prü­fung lie­gen nun hin­ter mir. Ab sofort darf ich als Pas­to­ral­as­sis­ten­tin im Pas­to­ra­len Raum Regen wei­ter­ge­hen – mit einem Schwer­punkt auf den Kirch­or­ten des Pfarr­ver­ban­des. Im Ver­trau­en auf Gott und sein Mit­ge­hen bli­cke ich vor­freu­dig auf jede Weg­kreu­zung mit Ihnen und euch. 
Auf ein bal­di­ges Wiedersehen!

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Andre­as Artinger:

Lie­be Mit­glie­der des Pfarr­ver­bands Regen-Lang­dorf-Schwein­hütt
Für mich geht eine schö­ne Zeit zu Ende. 13 Jah­re lang durf­te ich bei euch wir­ken. Nun ist es Zeit Abschied zu neh­men und in den Ruhe­stand (Unru­he­stand) zu gehen. Ein Lebens­ab­schnitt geht zu Ende – ein neu­er beginnt: die Zeit des Ruhe­stands. Ich gehe mit einem lachen­den und einem wei­nen­den Auge: Mit einem wei­nen­den, weil ich mich all die Jahr hier sehr wohl gefühlt habe und hier wirk­lich daheim bin. Mit einem lachen­den, weil es Zeit ist, man­ches ein wenig ruhi­ger ange­hen zu kön­nen, nicht mehr immer mit­ten­drinn zu ste­hen. Ich habe ver­sucht, in all den Jah­ren mit­ten unter euch zu sein, einer von euch zu sein. Ich habe mich immer gefreut, wenn immer wie­der jemand zu mir sag­te: Du bist einer von uns.“ Das war für mich das größ­te Kom­pli­ment. Ich habe in all den Jah­ren ver­sucht, Beglei­ter zu sein, ich war gern bei den ver­schie­de­nen Ver­ei­nen, ich war gern auf den ver­schie­dens­ten Fes­ten, ich hat­te immer gro­ße Freu­de bei den Fami­li­en­got­tes­dien­ten, bei den Firm­vor­be­rei­tun­gen und vie­len ande­ren Fei­ern. Ich durf­te vie­le Ehe­paa­re ver­hei­ra­ten und habe vie­le Kin­der in der Tau­fe in unse­re Gemein­schaft geführt. 
Ich dan­ke all denen, die mich all die Jah­re beglei­tet und in mei­ner Art ange­nom­men haben. Viel­leicht sagt auch so man­cher: Gott sei Dank brau­chen wir jetzt kei­ne so auf­re­gen­den und kri­ti­schen Pre­dig­ten mehr zu hören. Dann ist es auch gut. Mein Ziel war es, euch und Ihnen in ers­ter Linie als Mensch nahe zu sein, nicht in ers­ter Linie als Amts­trä­ger. Wenn ich jetzt zurück bli­cke, dann blei­ben vie­le Begeg­nun­gen, vie­le Erin­ne­run­gen, auch außer­halb des Pfarr­ver­bands, die mich berei­chert haben und mich auch wei­ter­hin beglei­ten wer­den. Wenn ich nun in den Ruhe­stand gehe, heißt das nicht, nichts mehr zu tun. Ich wer­de auch wei­ter­hin in Ruhstorf, wohin es mich nun ver­schlägt, aber auch anders­wo, mit­hel­fen, wer­de wei­ter­hin Trau­un­gen, Tau­fen und Got­tes­diens­te hal­ten. Aber wie sag­te ein­mal ein Kol­le­ge zu mir: Jetzt muss ich nicht mehr, jetzt darf ich.“ Aber es heißt, mir manch­mal etwas Frei­heit zu neh­men. Z.B wie­der öfters in mein Wohn­zim­mer in die Alli­anz­are­na zu fah­ren und den FC Bay­ern zu unter­stüt­zen. Und so man­ches Mal wer­de ich sicher auch wei­ter­hin hier­her kom­men. So wie ich die ver­gan­ge­nen Jah­re immer wie­der ins Rot­tal nach Ruhstorf gefah­ren bin, so wer­de ich so man­ches Mal umge­kehrt hier­her nach Regen oder Umge­bung fah­ren. Aber ich den­ke, es ist gut, einen Schnitt zu machen, und von mei­nem bis­he­ri­gen Arbeits­platz“ Abschied zu neh­men. Ich dan­ke allen, die mich in all den Jah­ren beglei­tet haben. Soll­te ich jeman­den ein­mal ver­se­hent­lich ver­letzt haben, so bit­te ich um Ver­zei­hung. Ich wer­de wohl nicht immer allen gerecht gewor­den sein. Aber wer kann das? Ihr habt mich als sehr kri­ti­schen und libe­ra­len Pfar­rer ken­nen gelernt, was ich auch wei­ter­hin blei­ben wer­de. So wün­sche ich nun dem gan­zen Pfarr­ver­band wei­ter­hin viel Kraft und Offen­heit für die Zukunft, damit der Glau­be leben­dig bleibt. 
An fol­gen­den Got­tes­diens­ten wer­de ich mich von euch ver­ab­schie­den: 
15. August Schwein­hütt
24. August Lang­dorf
31. August Regen
Euer Andre­as Artinger

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