Stephanie Köppl:
Liebe Pfarrangehörige aus Regen, Langdorf und Schweinhütt,
genau ein Jahr nach Rückkehr aus meiner einjährigen Elternzeit darf ich mich schon wieder bei Ihnen in meine zweite Elternzeit verabschieden. Wir dürfen uns im September über die Geburt von unserem zweiten Mädchen freuen. Wir sind dankbar, dass sich unsere Familie weiter vergrößert und wir nochmal Eltern werden dürfen. Wenn ich auf dieses Dienstjahr zurückblicke, dann bin ich ebenfalls voller Dankbarkeit für die vielen schönen Momente, Projekte und Aufgaben die ich erledigen durfte. Besonders gefreut hat mich, dass ich für Frau Viktoria Brengmann die Aufgabe als Gemeindementorin übernehmen durfte. Für meine Kollegin und auch für Sie alle freue ich mich sehr, dass Frau Brengmann für mindestens zwei Jahre ihre Arbeit in unserem Pfarrverband fortführen darf. Ich bin sehr gerne Gemeindereferentin und wenn es klappt, werde ich nach einem Jahr mit einem ganz geringem Stundenmaß wieder zurückkehren. Ich bin gespannt, welche Aufgaben der pastorale Raum dann für mich bereithält! Manchmal braucht es einfach ein Lied um das auszudrücken, was noch gesagt werden soll. Deshalb zum Abschluss meine Wünsche an Sie mit einem Auszug aus einem meiner Lieblingslieder: „Möge die Straße uns zusammenführen und der Wind in deinem Rücken sein; sanft falle Regen auf deine Felder, und warm auf dein Gesicht der Sonnenschein. Und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand, und bis wir uns wiedersehen, halte Gott dich fest in seiner Hand.“
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Viktoria Brengmann:
„Schritt für Schritt – ER geht mit – auf meinem Weg zur Pastoralreferentin!“
Liebe Pfarrgemeinde, vor zwei Jahren durfte ich „loslaufen“: Nach dem Theologiestudium folgten die ersten Schritte im pastoralen Dienst. Alle durfte ich im Pfarrverband Regen-Langdorf tun.
Das Seelsorgeteam, besonders meine beiden Mentorinnen Carola Schneid (in der Schule) und Stephanie Köppl (in der Gemeinde) wie auch Pfarrer Marco Stangl beschenkten mich mit Lernerfahrungen, Wertschätzung und Arbeitsmaterialien. Für diese Wegbegleitung bedanke ich mich von Herzen! Auch vonseiten der Pfarrgemeinde wehte stets stärkender und unterstützender Wind. Vielen Dank für jedes Wort des Austauschs, der Rückmeldung und des Mittuns – besonders auch an die Minis in Langdorf. Der Vorbereitungsdienst und die Hürde der ersten Dienstprüfung liegen nun hinter mir. Ab sofort darf ich als Pastoralassistentin im Pastoralen Raum Regen weitergehen – mit einem Schwerpunkt auf den Kirchorten des Pfarrverbandes. Im Vertrauen auf Gott und sein Mitgehen blicke ich vorfreudig auf jede Wegkreuzung mit Ihnen und euch.
Auf ein baldiges Wiedersehen!
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Andreas Artinger:
Liebe Mitglieder des Pfarrverbands Regen-Langdorf-Schweinhütt
Für mich geht eine schöne Zeit zu Ende. 13 Jahre lang durfte ich bei euch wirken. Nun ist es Zeit Abschied zu nehmen und in den Ruhestand (Unruhestand) zu gehen. Ein Lebensabschnitt geht zu Ende – ein neuer beginnt: die Zeit des Ruhestands. Ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Mit einem weinenden, weil ich mich all die Jahr hier sehr wohl gefühlt habe und hier wirklich daheim bin. Mit einem lachenden, weil es Zeit ist, manches ein wenig ruhiger angehen zu können, nicht mehr immer mittendrinn zu stehen. Ich habe versucht, in all den Jahren mitten unter euch zu sein, einer von euch zu sein. Ich habe mich immer gefreut, wenn immer wieder jemand zu mir sagte: „Du bist einer von uns.“ Das war für mich das größte Kompliment. Ich habe in all den Jahren versucht, Begleiter zu sein, ich war gern bei den verschiedenen Vereinen, ich war gern auf den verschiedensten Festen, ich hatte immer große Freude bei den Familiengottesdienten, bei den Firmvorbereitungen und vielen anderen Feiern. Ich durfte viele Ehepaare verheiraten und habe viele Kinder in der Taufe in unsere Gemeinschaft geführt.
Ich danke all denen, die mich all die Jahre begleitet und in meiner Art angenommen haben. Vielleicht sagt auch so mancher: Gott sei Dank brauchen wir jetzt keine so aufregenden und kritischen Predigten mehr zu hören. Dann ist es auch gut. Mein Ziel war es, euch und Ihnen in erster Linie als Mensch nahe zu sein, nicht in erster Linie als Amtsträger. Wenn ich jetzt zurück blicke, dann bleiben viele Begegnungen, viele Erinnerungen, auch außerhalb des Pfarrverbands, die mich bereichert haben und mich auch weiterhin begleiten werden. Wenn ich nun in den Ruhestand gehe, heißt das nicht, nichts mehr zu tun. Ich werde auch weiterhin in Ruhstorf, wohin es mich nun verschlägt, aber auch anderswo, mithelfen, werde weiterhin Trauungen, Taufen und Gottesdienste halten. Aber wie sagte einmal ein Kollege zu mir: „Jetzt muss ich nicht mehr, jetzt darf ich.“ Aber es heißt, mir manchmal etwas Freiheit zu nehmen. Z.B wieder öfters in mein Wohnzimmer in die Allianzarena zu fahren und den FC Bayern zu unterstützen. Und so manches Mal werde ich sicher auch weiterhin hierher kommen. So wie ich die vergangenen Jahre immer wieder ins Rottal nach Ruhstorf gefahren bin, so werde ich so manches Mal umgekehrt hierher nach Regen oder Umgebung fahren. Aber ich denke, es ist gut, einen Schnitt zu machen, und von meinem bisherigen „Arbeitsplatz“ Abschied zu nehmen. Ich danke allen, die mich in all den Jahren begleitet haben. Sollte ich jemanden einmal versehentlich verletzt haben, so bitte ich um Verzeihung. Ich werde wohl nicht immer allen gerecht geworden sein. Aber wer kann das? Ihr habt mich als sehr kritischen und liberalen Pfarrer kennen gelernt, was ich auch weiterhin bleiben werde. So wünsche ich nun dem ganzen Pfarrverband weiterhin viel Kraft und Offenheit für die Zukunft, damit der Glaube lebendig bleibt.
An folgenden Gottesdiensten werde ich mich von euch verabschieden:
15. August Schweinhütt
24. August Langdorf
31. August Regen
Euer Andreas Artinger


