Was braucht ein Kind zum Leben?

Pfarrverband Regen am 25.09.2026

Großer Andrang am Weltkindertag bei der Kinderkirche im Pfarrzentrum Regen-Team feiert zudem ein besonderes Jubiläum

Mit viel Herz, schwung­vol­len Lie­dern und einer Pri­se Neu­gier hat das Team der Kin­der­kir­che im Pfarr­zen­trum Regen einen beson­de­ren Got­tes­dienst gefei­ert. Unter dem The­ma ​„Was braucht ein Kind zum Leben?“ ver­sam­mel­ten sich zahl­rei­che Fami­li­en, um gemein­sam nach­zu­den­ken, zu beten und zu sin­gen. Für den pas­sen­den musi­ka­li­schen Rah­men sorg­ten die Kin­der­kir­chen-Musi­ker, die mit ihren Instru­men­ten für eine mit­rei­ßen­de und fei­er­li­che Stim­mung sorgten.

Bereits am Ein­gang schlug den klei­nen Besu­che­rin­nen und Besu­chern gro­ße Herz­lich­keit ent­ge­gen: Jedes Kind erhielt ein Papier­herz, das – mit oder ohne Hil­fe der Eltern – flei­ßig mit dem eige­nen Namen beschrif­tet und ange­klebt wur­de. Als schließ­lich die Glo­cken ertön­ten, eröff­ne­ten Caro­la Schneid und ihr Team zusam­men mit den Kin­der­kir­chen­be­su­chern und dem fröh­li­chen Lied ​„Ein­fach spit­ze, dass du da bist“ die gemein­sa­me Feier.

Beson­ders schwung­voll ging es wei­ter, als die mit­rei­ßen­de ​„Gebets­ra­ke­te“ begann. Mit pas­sen­den Ges­ten mach­ten alle mit, ehe sie begeis­tert auf­spran­gen, als die Gebets­ra­ke­te star­te­te. Das anschlie­ßen­de Mor­gen­ge­bet stell­te das Ver­trau­en auf Got­tes Beglei­tung in den Mittelpunkt.

Für schmun­zeln­de Gesich­ter sorg­te das tra­di­tio­nel­le Anspiel mit dem Raben Krah und sei­nem Freund Felix. Der auf­ge­weck­te Rabe beob­ach­te­te tref­fend, wie nach den erhol­sa­men Som­mer­fe­ri­en der All­tag wie­der Ein­zug hält – ob in der Kita, in der Schu­le oder im Beruf. Für Stau­nen sorg­te schließ­lich Felix, der mit einem geheim­nis­vol­len, schwe­ren Kof­fer die Büh­ne betrat. Wel­cher Schatz sich wohl in sei­nem Kof­fer? Zur Öff­nung brauch­te es erst die pas­sen­de Musik und die Erkennt­nis, dass Lie­be und Gebor­gen­heit das Wich­tigs­te im Leben eines Kin­des sind.

Nach­ein­an­der durf­ten die Team-Kin­der ver­schie­de­ne Gegen­stän­de aus dem Kof­fer holen. Von Klei­dung und Büchern über ein Kuschel­tier bis hin zu Spiel­zeug und Essen brach­ten die Mit­bring­sel auf den Punkt, was Kin­der täg­lich benö­ti­gen. Beglei­tet von einem wie­der­keh­ren­den Kehr­vers leg­ten die Mäd­chen und Buben die Schät­ze behut­sam auf die vor­be­rei­te­te Herz­de­cke. Als letz­tes Sym­bol kam ein Herz­kis­sen zum Vor­schein – ein Zei­chen für die Lie­be Got­tes. Durch vier kreuz­för­mig ange­leg­te Stoff­bah­nen ver­wan­del­te sich die Herz­de­cke schließ­lich in ein aus­drucks­star­kes Kreuzherz.

Nach dem stim­mungs­vol­len Bibel­ri­tu­al und dem Sin­gen des ​„Hal­le­lu“ ver­kün­de­te ein Team­mit­glied die ermu­ti­gen­de Bot­schaft aus der Bibel: ​„Du bist mein gelieb­tes Kind, ich ver­ges­se dich nie und habe dich bei dei­nem Namen geru­fen.“ Sym­bo­lisch wur­de ein Seil um das Herz gelegt, auf das die Kin­der ihre zu Beginn beschrif­te­ten Namen­s­her­zen ableg­ten. Im Anschluss dar­an bete­ten alle gemein­sam das Vater­un­ser mit pas­sen­den Gesten.

Ein emo­tio­na­ler Höhe­punkt gehör­te am Ende einer lang­jäh­ri­gen Weg­be­glei­te­rin: Dagi wur­de für ihr ein­drucks­vol­les 25-jäh­ri­ges Enga­ge­ment in der Kin­der­kir­che geehrt. Als rie­si­ge Über­ra­schung fei­er­ten auch ihr Mann und ihre Kin­der den Got­tes­dienst mit. Zu den Klän­gen des Lie­des ​„Wir sind Regen­bo­gen­kin­der“ umkreis­ten sie Dagi als Regen­bo­gen­kin­der – ein rund­um wun­der­vol­ler Augen­blick. Zudem über­rasch­ten die Team­mit­glie­der mit Her­zen und lie­be­vol­len tref­fen­den Wor­ten wie ​„Her­zens­mensch“, ​„Lie­be“ ​„Fami­lie“, ​„Lachen“, ​„Backen“, ​„Sin­gen“ oder ​„Pfer­de­lieb­ha­ber“, die die gro­ße Wert­schät­zung widerspiegelten.

Zum Abschied gab es nach dem Segens­ge­bet für alle Kin­der­kir­chen­be­su­cher selbst­ge­ba­cke­ne Herz­plätz­chen sowie einen Scho­ko­la­den­rie­gel mit der Ban­de­ro­le ​„DU bist Got­tes gelieb­tes Kind“. Gestärkt an Leib und See­le und mit dem Lied ​„Der Segen Got­tes“ im Ohr tra­ten die Fami­li­en den Heim­weg an.

Fotos und Text: Andrea Gürster

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