WOIDADVENT in der Langdorfer Pfarrkirche

Pfarrverband Regen am 09.12.2024

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Ein Benefizkonzert zu Gunsten von Kiwanis Club Viechtach

Für Familien mit Schicksalsschlägen in unserer Heimat

Die­ses wun­der­schö­ne und besinn­li­che Advent­sin­gen am Sonn­tag­nach­mit­tag um 16:00 Uhr haben die Lang­dor­fer ihrer Orga­nis­tin Kath­rin Achatz zu ver­dan­ken. Ihr ist es gelun­gen eine inter­es­san­te Mischung aus Band‘s, klei­ne­ren Grup­pen sowie Instru­men­ta­lis­ten zu enga­gie­ren, die einen musi­ka­li­schen Quer­schnitt tra­di­tio­nel­ler und moder­ner Stü­cke dar­bie­ten. Sie erin­ner­te sich dabei an den Sinn des Advent, näm­lich Freu­de zu ver­brei­ten und die zu unter­stüt­zen die es am drin­gends­ten brau­chen. Sie dach­te dabei an den Kiwa­nis Club Viech­tach e.V. und orga­ni­sier­te dafür die­ses Advent­sin­gen. Da sie als Orga­nis­tin mit vie­len Musik­grup­pen aus Nah und Fern gut ver­netzt ist, konn­te sie vier Musik­grup­pen für die­ses Event gewin­nen. Alle Grup­pen spiel­ten ohne Gage, es wur­de auch kein Ein­tritt ver­langt, es wur­de nur um eine Spen­de für den Kiwa­nis Club gebe­ten. Der Kiwa­nis Club ist ein sozia­ler Ver­ein der mit geziel­ten Maß­nah­men, vor­nehm­lich vor Ort, Men­schen hilft die nicht auf der Son­nen­sei­te des Lebens ste­hen. Wie ihr Vor­sit­zen­der Roland Schütz bekannt gab, geht die Spen­de direkt an die Fami­lie Schind­ler aus Viech­tach. Ihre Toch­ter kam im März 2006 in Deg­gen­dorf zur Welt mit einem Gewicht von gera­de mal 1.710 Gramm. Nach ein paar Mona­ten dann die nie­der­schmet­tern­de Dia­gno­se: Hüft­dys­pla­sie, Spas­tik, Mikro­ze­pha­lie, Unter­ge­wicht sowie eine Gleich­ge­wichts- und Ent­wick­lungs­stö­rung. Und an Frau Fischer und ihre Toch­ter aus Kirch­berg. Ihre 6 jäh­ri­ge Toch­ter lei­det an einem Gen­de­fekt, kann weder allein sit­zen, noch lau­fen. Sogar die Nah­rungs­auf­nah­me erfolgt in Form von Brei und über eine Son­de. Nach­dem Pfarr­vi­kar Mar­tin Gug­gen­ber­ger die Musik­grup­pen: Mini­band Teis­nach, Fami­li­en­mu­sik Wei­de­rer, d‘Noudnigln und die Geschwis­ter Kraus, sowie Pfar­rer Mar­co Stangl, die Pfarr­ge­mein­de­rats­vor­sit­zen­de Eva Kraus und den Vor­sit­zen­den des Kiwa­ni Clubs Roland Schütz und die vie­len Gäs­te begrüßt hat­te stimm­te die Blä­ser­grup­pe der Knapp­schafts­ka­pel­le Boden­mais auf das Kon­zert ein. Eröff­net wur­de das Kon­zert, in der nur mit Ker­zen beleuch­te­ten Kir­che, durch die Mini­band Teis­nach mit Hubert Nie­der­mei­er am Key­board, Karin Besen­dor­fer und San­dra Schmid mit ihren beein­dru­cken­den Stimmen.

Die Fami­li­en­mu­sik Wei­de­rer mit Jas­min (Steie­ri­sche) und Flo­ri­an (Har­fe) folg­ten mit einem besinn­li­chen Instru­men­tal­stück. D‘Noudnigln mit Chris­toph Hut­ter, Joe Eckerl u. Robert Hamel aus Eging am See begeis­ter­ten eben­falls mit ihren weih­nacht­li­chen Hei­mat­lie­dern. Aber auch die Schöne­cker Geschwis­ter Kraus mit Maria, Fran­zis­ka, Johan­nes und Micha­el wuss­ten zu begeis­tern. Im Wech­sel der Musik­grup­pen ging es wei­ter im Pro­gramm und dazwi­schen las Pfar­rer Stangl etli­che Weih­nachts­ge­dich­te und Geschich­ten von unse­rem Hei­mat­dich­ter Alo­is Augus­tin vor. Ihr habt bis zum Ende der Vor­stel­lung kei­nen Applaus bekom­men, die­se Stil­le bedeu­tet kei­ne Gering­schät­zung. Ihr habt es geschafft unse­re Her­zen zu öff­nen und uns auf Weih­nach­ten ein­zu­stim­men und eine beson­de­re Atmo­sphä­re zu schaf­fen und bei die­ser Atmo­sphä­re hät­te Applaus nur gestört, so Pfarr­vi­kar Mar­tin Gug­gen­ber­ger. Der Lohn eines Musi­kers ist angeb­lich der Applaus und davon haben die Musiker/​innen dann reich­lich für ihre gelun­ge­nen Dar­bie­tun­gen zum Schluss vom Publi­kum emp­fan­gen. Ganz zum Schluss wur­de noch gemein­sam das Lied Der Engel des Herrn…„ gesun­gen. Dank der sehr guten Vor­be­rei­tung und dem per­fek­ten Pro­gramm wur­de die­se Ver­an­stal­tung eine gelun­ge­ne und ein besinn­li­ches Advent­sin­gen. Als Dan­ke­schön für die Mit­wir­ken­den gab es danach noch einen klei­nen Umtrunk mit Brot­zeit im Pfarr­saal, den der Pfarr­ge­mein­de­rat vor­be­rei­tet hat­te. Die ein­hel­li­ge Mei­nung der Zuhö­rer war, dass war ein rund­um gelun­ge­ner Sonn­tag Nachmittag.

Am Vor­mit­tag beim Got­tes­dienst den Pfarr­vi­kar Mar­tin Gug­gen­ber­ger zele­brier­te, hat­te sich der Niko­laus ange­sagt. Nach dem Got­tes­dienst ist er dann majes­tä­tisch in die Kir­che ein­ge­zo­gen und begab sich in den Altar­raum. Er rief nun alle Kin­der auf, zu ihm nach vor­ne zu kom­men und bat ein Kind sei­nen Bischofs­stab zu hal­ten, er brauch­te ja bei­de Hän­de um die vie­len Geschen­ke an die Kin­der zu ver­tei­len. Auch einen gro­ßen Sack hat­te er dabei, nicht um dar­in böse Kin­der zu ste­cken, es war ein gro­ßes Herz dar­in. Die­ses Sym­bol soll zei­gen, wie groß­her­zig der hei­li­ge Bischof Niko­laus zu sei­nen Mit­men­schen war. Er hat beson­ders den armen Men­schen geholfen.

Text u. Bild: Gün­ther Kagerbauer

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