Geistliche Klausur des Pfarrverbandes Regen-Langdorf

Pfarrverband Regen am 12.10.2024

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Einkehrtage unter dem Thema "Beten (können)"

Am Frei­tag und Sams­tag waren Ehren­amt­li­che aus den Gre­mi­en des Pfarr­ver­ban­des Regen-Lang­dorf zusam­men mit Seel­sor­gen­den zu einer geist­li­chen Klau­sur im Klos­ter Schwei­klberg. Die Klau­sur hat­te das The­ma Beten (kön­nen)”.

Refe­ren­tin die­ser Ein­kehr­zeit war Hil­de­gard Groß, die als Mit­ar­bei­ter­seel­sor­ge­rin im Bis­tum tätig ist, co-refe­riert wur­de die Klau­sur durch Pfar­rer Mar­co Stangl.

Bereits der Ein­stieg zum Ankom­men mach­te klar, dass es in die­ser Aus­zeit” um den Kern des Christ­seins geht. Wenn es um das The­ma Beten geht, dann sind wir im Zen­trum unse­res Glau­bens und da tut es gut, gemein­sam tie­fer zu gra­ben”, so Hil­de­gard Groß.

Nach einer Bestands­auf­nah­me zum Ist-Stand” des Betens nahm die Grup­pe teil am Nacht­ge­bet der Mön­che. Davon aus­ge­hend beschäf­tig­te man sich mit dem Stun­den­ge­bet, der Tag­zei­ten­lit­ur­gie, als Gebet mit den Psal­men, das ganz bewusst immer wie­der das Tages­ge­sche­hen unter­bre­chen soll, um Räu­me für sich und Gott zu gewin­nen”, wie Stangl erklär­te. Der ers­te Tag ende­te mit dem Gebet der lie­ben­den Auf­merk­sam­keit”, einem dan­kar-ehr­li­chen Tage­rück­blick unter dem Blick Gottes.

Anschlie­ßend blie­ben die Teil­neh­mer ent­we­der in der besinn­li­chen Atmo­sphä­re oder aber in gesel­li­ger Run­de im Klosterstüberl.

Der Sams­tag begann dann mit dem Besuch der Kon­vent­mes­se. Dabei durf­te sich die Grup­pe an die Geb­tes­ge­mein­schaft des Klos­ters anschließen. 

Nach dem gemein­sa­men Früh­stück wag­ten sich die Teil­neh­mer in die Kon­tem­pla­ti­on. Mar­co Stangl führ­te in die­ses Stil­le-Gebet ein. Es geht um das wahr­neh­men. Wenn ich wahr­neh­me, bin ich in der Gegen­wart, dort wo Gott ist. So wie ich bin, darf ich vor Gott sein”, führ­te Stangl ein.

Im Anschluss an das Stil­le-Gebet beton­te Hil­de­gard Groß die Bedeu­tung einer geer­de­ten und kör­per­li­chen Spi­ri­tua­li­tät. Durch ein Gebär­den-Gebet wur­de das Gesag­te erfahr­bar. Vor dem Mit­tag­essen lud sie zu einer Medi­ta­ti­on des Vater Unser von der ara­mäi­schen Fas­sung her ein, um das zen­tra­le Gebet der Chris­ten­heit neu, wei­ter und ver­tief­ter zu ver­ste­hen. Bewusst habe ich Gewohn­tes ver­frem­det, damit der Blick für das Ver­trau­te sich ver­tie­fen kann und noch mehr Leben aus die­sen Wor­ten kom­men kann”, so Groß.

Mit dem gemein­sa­men Mit­tag­essen, einer Acht­sam­keits- und Dank­bar­keits­übung wur­de die geist­li­che Klau­sur bei Kaf­fee und Kuchen abgeschlossen.

In der kur­zen Zeit die­ser Ein­kehr­ta­ge konn­te sich die Grup­pe als eine gute, freud­vol­le und glau­bens­tie­fe Gemein­schaft erfah­ren. Und in Vor­freu­de auf eine mög­li­che Fort­set­zung tra­ten die Teil­neh­mer die Heim­rei­se an.

Es waren Tage des sich bes­ser Ken­nen­ler­nens, der Gemein­schafts­er­fah­rung und des geteil­ten Glau­bens. Ein beson­de­rer Dank der Teil­neh­men­den galt Hil­de­gard Groß für die Bereit­schaft, die­se Klau­sur so frucht­bar zu gestal­ten. Und Pfar­rer Stangl freu­te sich von Her­zen, dass — einem Wort zu sei­nem Amts­an­tritt ent­spre­chend — der Brun­nen des Glau­bens gemein­sam tie­fer gegra­ben wurde.

Text: Mar­co Stangl 

Fotos: Vik­to­ria Brengmann 

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