Erntedank

Pfarrverband Regen am 04.10.2024

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Die Pfarrei Langdorf bedankt sich für die gute Ernte

Am Sonn­tag­vor­mit­tag stell­ten sich, bei schö­nem aber kal­tem Wet­ter, vie­le Ver­ei­ne mit ihren Fah­nen am Lang­dor­fer Rat­haus auf, um die von der Wald­ver­ein­sek­ti­on durch Sabi­ne Kraus und Moni­ka Fischl wun­der­schön gestal­te­te Ern­te­kro­ne” im Fest­zug fei­er­lich zur Kir­che zu beglei­ten, wo sie von Pfarr­vi­kar Mar­tin Gug­gen­ber­ger und den vie­len Ministranten/​innen erwar­tet wur­den. Ange­führt wur­de der Fest­zug von der Wald­ver­eins­ka­pel­le Lang­dorf, gefolgt von der Ern­te­kro­ne” getra­gen von Micha­el Eller­beck, Johann Kraus, Man­fred Kölbl und Erwin Kraus, den Hono­ra­tio­ren, ange­führt vom 1. Bür­ger­meis­ter Micha­el Eng­l­ram und den vie­len Ver­ein­s­ab­ord­nun­gen: Veteranen‑, Krie­ger- und Reser­vis­ten­ver­ein Lang­dorf-Brand­ten, der FFW Lang­dorf, der FFW Brand­ten, den Hecken­schüt­zen-Brand­ten, dem Müt­ter­ver­ein Lang­dorf, dem Frau­en­bund Lang­dorf und dem Bie­nen­zucht­ver­ein Lang­dorf. Nach­dem der 1. Vor­sit­zen­de des Veteranen‑, Krie­ger- und Reser­vis­ten­ver­ein Lang­dorf-Brand­ten Lud­wig Fischer das Kom­man­do zum Abmarsch erteilt hat­te setz­te sich der Zug Rich­tung Kir­che in Bewe­gung. Bei der Kir­che ange­kom­men, wur­de die Ern­te­kro­ne von den vier star­ken Män­nern in die Kir­che getra­gen und vor den Altar, neben den vom Frau­en­bund sehr schön deko­rier­ten Sei­ten­al­tä­ren abge­stellt. Der anschlie­ßen­de Got­tes­dienst wur­de von Pfarr­vi­kar Mar­tin Gug­gen­ber­ger fei­er­lich zele­briert und musi­ka­lisch von der Wald­ver­eins­ka­pel­le und von der Sing­grup­pe Una Ter­ra unter der Lei­tung von Regi­na Kölbl beglei­tet. Nach­dem Mar­tin Gug­gen­ber­ger die Ern­te­dank­kro­ne geseg­net hat­te wur­den von Tama­ra Gei­er-Betz die Für­bit­ten gele­sen. In sei­ner Pre­digt ging Gug­gen­ber­ger auf das The­ma Dank­bar­keit“ ein. Ern­te­dank zu fei­ern heißt, ganz bewusst dem lie­ben Gott dan­ke zu sagen für all die Früch­te der Erde die er uns wie­der so reich­lich geschenkt hat. Eine Welt, die Gott nicht mehr braucht, die allein auf die klu­ge Wis­sen­schaft, die aus­ge­feil­te Tech­nik und den Wohl­stand baut, wird auch nicht den Sinn eines Ern­te­dank­fes­tes ver­ste­hen. Wem dan­ken und für was soll ich dan­ken, ist doch eh alles da! Undank ist der Welt Lohn“ lau­tet ein altes Sprich­wort. Ja, auch uns ist viel­leicht schon mal Undank ent­ge­gen­ge­schla­gen, aber waren wir immer dank­bar? Kein Mensch kann sagen, ich habe kei­nen Grund zu dan­ken. Es gibt im Leben so viel, wofür wir wirk­lich Grund haben dank­bar zu sein. Doch was geschieht eigent­lich, wenn ich dank­bar bin? Man gibt ein Stück Ego­is­mus auf, man wird sich sel­ber weni­ger wich­tig. Mir wird bewusst, dass ich nicht alles allein schaf­fen kann und jeman­den brau­che. Mit mei­nem Dan­ke schät­ze ich den ande­ren wert, ich zei­ge ihm den Wert sei­nes Tuns für mich und ermun­te­re ihn gleich­zei­tig wei­ter für mich da zu sein. Dank­bar­keit gegen­über einem Mit­men­schen oder gegen­über Gott, in bei­den Fäl­len geschieht das glei­che und Gott wird für uns jeden Tag aufs Neue sor­gen. Er lässt die Son­ne auf­ge­hen, schenkt uns die Luft zum atmen, das Was­ser zum trin­ken und die Nah­rung zum essen. Mit den Wor­ten Leben wir ein Leben aus der Dank­bar­keit her­aus und las­sen uns nicht von der Über­heb­lich­keit der Welt anste­cken“ been­de­te er sei­ne Pre­digt. Das im Anschluss geplan­te Ern­te­dank­fest am Rat­haus wur­de schon im Vor­feld wegen der schlech­ten Wet­ter­pro­gno­se abgesagt. 

Text u. Bil­der: Gün­ther Kagerbauer

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